Moin!

Herzlich willkommen auf den Seiten der zertifizierten Natur- und LandschaftsführerInnen der AktivRegion Alsterland!

Wir bieten Erwachsenen und Familien interessante und vor allem erholsame Naturerlebnisspaziergänge und zeigen Ihnen schöne Plätze und Schätze im südlichen Schleswig-Holstein, in den Kreisgebieten von Stormarn, Segeberg und Lauenburg.

 

Ob Moor, Wald oder Fluss - ob Libelle, Grünspecht oder Frosch - wir möchten Ihnen mit viel Spaß Wissenswertes über die einheimische Tier- und Pflanzenwelt vermitteln. Dabei können Sie mit allen Sinnen der Schönheit und dem Reichtum unserer Natur begegnen.

Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse wecken können und somit einen Beitrag zum sanften Tourismus in der Alsterlandregion leisten. Stöbern Sie auf unseren Seiten und setzen sich gerne mit uns in Verbindung. Es gibt viel zu entdecken im Alsterland!

 

Zu den Früchten des Herbstes

Pilze, Kastanien und Vogelbeeren. Eicheln, Zapfen und Bucheckern. Wenn die Tage kürzer werden, die Luft kühler ist und so schön würzig duftet und am Himmel die Vogelschwärme zu beobachten sind, ist der Herbsteinzug nicht mehr zu leugnen: wieder macht sich ein Jahr und ein Zyklus von Leben und Vergehen zum Ausklang bereit, und die Jahreszeit erfreut uns nun mit seinen Gaben und Wundern. Bei unseren Streifzügen durch die Natur sind Gedanken an unsere Vorfahren angebracht: wie sehr waren die Menschen zu früheren Zeiten auf ergiebige Herbstfrüchte angewiesen, beispielsweise für die Schweinemast im Eichenwald oder das Einsammeln von Beeren und Pilzen für den eigenen Bedarf. In diesen Wochen werden wir wieder Zeuge eines erstaunlichen Phänomens: Massen von Bucheckern bedecken den Waldboden - in 2016 befinden sich unsere Rotbuchen wieder in einem sog. Mastjahr. Im Schnitt alle drei bis sechs Jahre tritt dieses Ereignis auf und stellt eine besondere Vermehrungstaktik der Bäume dar. Entschei- dend ist dabei auch der Temperaturverlauf im Frühjahr.

 

Wenngleich wir auch unsere Lebensmittel eher aus dem "Konsumtempel" als aus dem Wald beziehen, sollte man den Herbstfrüchten trotzdem eine besondere Wertschätzung gegenüber bringen: gerade bei unseren beliebten Speisepilzen ist es bei vielen Sorten nicht möglich, diese gärtnerisch nachzuzüchten - es bleibt bei den saisonal begrenzten größeren oder kleineren Beständen aus der Natur. Achten Sie bei Ihrem Spaziergang durch die herbstliche Natur doch einfach einmal auf das für Sie infrage kommende Nahrungsangebot: Pilze, Schlehen, Maronen und anderes... aber zum Sattwerden?

 

Vielleicht wäre dieses eine neue Herangehensweise und eine neue Wertschätzung von Nahrungsmitteln, um die gigantische Menge an weggeworfenen Lebensmitteln (84 Kg pro Kopf/Jahr) endlich zu reduzieren?

Bis zur nächsten Tour,

    Ihre Natur- und LandschaftsführerInnen

"Nur wer ein Auge dafür hat,

sieht etwas Schönes und Gutes

in jedem Wetter; er findet Schnee,

brennende Sonne, Sturm und ruhiges

Wetter schön, hat alle Jahreszeiten gern

und ist im Grunde damit zufrieden,

dass die Dinge so sind, wie sie sind."

(Vincent van Gogh)